Sphärenklänge
Die Griechen versuchten, die Schönheit der Musik zu erklären. Sie kamen auf die Idee, dass die Musik ein Abbild der realen Welt sein müsse und dort ihren Ursprung und ihr Vorbild habe. Man meinte, dass die Töne und ihre Zusammenklänge ein Abbild des Universums sein müsse.
Da man die Erde als Mittelpunkt ansah, der fix an einer Stelle stand und alle anderen Gestirne sich um die Erde dreht, meinte man, dass dieses Kreisen auf Bahnen Spährenklänge auslöse, so sei der Mond als nächstgelegener Planet, der die Erde umkreist, der tiefste Ton zugeordnet, das A. Dem nächsten Planeten, dem Merkur das H, das höher ist, weil man meinte, dass das Tempo des Merkur Planeten, um die Erde schneller sein müsse und deshalb einen höheren Zähren Klang verursacht. Der nächste Ton, das C wurde dem Planeten Venus zugeordnet, die tatsächlich weiter von der Erde entfernt entfernt ist und somit noch schneller kreist als der Merkur und der Mond. Sodann ordnete man der Sonne, dass D zu, die dorischen Tonleiter. Als Nächstes folgten für die Tonhöhe der Mars, für das F der Jupiter für das G der Saturn und für den Fixstern Himmel, das hohe Arm, so dass eine ganze Oktave an sphärischen Klängen angenommen wurde. Dem tiefen a wurde die Tonleiter Hypodorisch zugeordnet, dem H. Die Hypophrygische den hypolydische dem D die dorische, dem E die Phrygische dem F die lydische dem G mixolydische und dem A die hypomixolydische Kirchentonart.
Aber warum nur konnte man diese wunderbaren Sphärenklänge gar nicht hören? Auch hierfür gab es eine Antwort. Einige erklärten dies damit, dass diese Sphärenklänge zu mächtig sein, um durch das menschliche Ohr wahrgenommen werden zu können. Andere Gelehrte erklärten dies durch den Gewöhnungseffekt: da der Mensch diesen Tönen seit seiner Geburt ausgesetzt sei, nehme er sie schlicht nicht mehr wahr.
